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Muskelaufbau durch Boxen

Du willst dicke Oberarme, eine breite Brust und wuchtige Schultern? Doch von nichts kommt nichts. Um an dein Ziel zu kommen musst du regelmäßig und hart trainieren. Ist das Training am Boxsack dabei eine sinnvolle Alternative zum klassischen Krafttraining? Diese Frage möchte Ich dir heute beantworten. Doch zuerst solltest du wissen, welche Arten von Muskelfasern es in deinem Körper gibt.

Welche Arten von Muskelfasern gibt es?

Vereinfacht gesagt gibt es 2 Arten von Muskelfasern:

  1. Helle / weiße Muskelfasern (auch „fast twitch“ oder „FT“ Fasern genannt) können sehr schnell reagieren und ermöglichen kräftige Kontraktionen. Sie ermüden aber auch schnell. Sie werden beispielsweise beim klassischen Krafttraining aber auch beim Sprinten trainiert.
  2. Dunkle / rote  Muskelfasern (auch „slow twitch“ oder „ST“ Fasern genannt) sprechen langsamer auf auf Reize an. Sie haben dafür eine längere Kontraktionszeit und ermüden sehr viel langsamer. Sie werden beispielsweise beim Joggen oder Radfahren trainiert.

Die Verteilung der zwei Muskelfasertypen ist genetisch festgelegt. Sie unterscheidet sich aber auch je nach Muskelgruppe. So besteht der Brustmuskel typischerweise aus mehr ST Fasern, die Armmuskulatur hingegen eher aus FT Fasern.

Möchtest du Muskeln aufbauen, so solltest du Sportarten wählen, die deine FT Fasern besonders beansprucht. Dazu gehört klassisches Krafttraining aber eben auch Boxen.

Das Problem: Du kannst beim Boxen die Intensität nicht stetig steigern. Eine Grundvorraussetzung für Muskelwachstum ist eine Progression. Im Fitnessstudio also zum Beispiel eine neue Hantelscheibe auf jeder Seite der Stange.

Da das beim Training am Boxsack nicht geht, ist es allenfalls eine gute Ergänzung zu deinem Krafttraining. Du steigerst deine Kondition, Koordination und Beweglichkeit, sorgst also dafür, dass du deine Muskelberge in der Praxis auch einsetzten kannst.

Welche Muskelgruppen werden beim Boxen beansprucht?

Am Boxsack trainiert man nur die Brust-, Arm- oder Schultermuskulatur? Falsch gedacht! Grundsätzlich beansprucht eine richtig ausgeführte Trainingseinheit am Boxsack den gesamten Körper. Vielfach unterschätzt wird die Bedeutung der Beinarbeit beim Training. Hier kommt viel Kraft für die Schläge her und dementsprechend dürfen sich die Muskeln auch hier nicht ausruhen. Boxen ist Ganzkörpertraining.

Aber Achtung! Boxen verbrennt pro Stunde (je nach Intensität) 300 bis 700 kcal. Das sind ungefähr so viel wie bei einem gewöhnlichen Krafttraining. Deinen genauen Kalorienverbrauch kannst du hier berechnen. Wenn du eher dünn bist und Schwierigkeiten hast Muskeln aufzubauen, solltest du aufs Boxsacktraining vielleicht eher verzichten.

Für alle anderen ist Boxen eine super Ergänzung um die Muskulatur zu trainieren.

Du suchst einen Boxsack zum Muskelaufbau? Dann findest du hier den perfekten Boxsack für deine individuellen Bedürfnisse.


Kommentare


Matthias 26. Februar 2016 um 15:59

Ich habe einen Kumpel, der seit Jahren boxt und echt richtig durchtrainiert aussieht. Ich habe ihn mal danach gefragt aber er meinte, dass er neben dem Boxtraining nichts weiter mach (außer laufen gehen).
Da scheint also wirklich was dran zu sein. Ich werd’s definitiv mal ausprobieren um auch ein paar Muskeln aufzubauen. 😉

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claudius 26. Februar 2016 um 17:10

Hallo Matthias,

oh ja. So jemanden kenne Ich auch. Also er macht glaube Ich Judo oder so.
Ich meine riesen Muskelberge sind das eine aber man will sie natürlich auch einsetzen können. Wie sieht das denn aus, wenn deine Freundin dich fragt, ob du ihr beim tragen helfen kannst und dann keine Beine trainiert hast oder es dir an der nötigen Rumpfstabilität mangelt.
Kampfsport ist da eine tolle Ergänzung! 😉

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Brian 26. Februar 2016 um 16:58

Zum Muskelaufbau eignet sich Boxsacktraining alleine nicht! Dafür sind das Fitnessstudio und die klassischen Grundübungen immer noch am besten geeignet. Wohl ist es aber eine gute Ergänzung aus den angesprochenen Gründen!

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